Fülle das alkoholische Getränk in ein Glas mit großer Öffnung und mindestens 500 Millilitern Fassungsvermögen.
Als nächstes gießt du den Alkohol mit Apfelessig und gegebenenfalls mit Wasser auf. Die Mengen, die du dabei brauchst, richten sich nach der Art des Alkohols:
Um das Gärgefäß abzudecken, brauchst du ein Stück feinmaschigen, luftdurchlässigen Stoff aus Naturmaterial (zum Beispiel Baumwolle). Lege es über die Öffnung und fixiere es mit einem Gummiband.
Stelle das Gärgefäß dann an einen warmen Ort (25 bis 28 Grad sind die ideale Temperatur) und lass den Essig zwei bis vier Wochen gären. Beim Gären verströmt er einen an Klebstoff erinnernden Geruch – das ist ganz normal.
Fertig ist der Essig, sobald er nicht mehr nach Alkohol oder Klebstoff riecht. Du kannst dann eine Geschmacksprobe machen, um sicherzustellen, dass er genießbar ist.
Filtere den fertigen Essig durch einen Nussmilchbeutel oder ein feines Passiertuch und fülle ihn in eine saubere, verschließbare Flasche.
Wichtig: Die gallertartige Masse, die nach dem Filtern im Tuch zurückbleibt, solltest du nicht entsorgen, sondern aufbewahren: Es handelt sich um eine Essigmutter, die du in Zukunft als Grundlage für weiteren selbstgemachten Essig verwenden kannst.