rosmarin plätzchen
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Rosmarin-Plätzchen: Rezept für die besonderen Weihnachtskekse

Rosmarin-Plätzchen sind eine aromatische Überraschung auf dem weihnachtlichen Keks-Teller. Hier erfährst du, wie du die Kekse ganz einfach selber backen kannst.

Rosmarin-Plätzchen sind genau das Richtige für dich, wenn du den üblichen Gebäck-Teller zu Weihnachten etwas auffrischen möchtest. Die Kekse vereinen das feine Aroma von Rosmarin mit einer nussigen Note zu einer geschmackvollen Überraschung.

Baue alternativ deine eigenen Zutaten zum Backen und Kochen an. Auf dem Balkon oder im Garten kannst du zum Beispiel Rosmarin vermehren. In einem weiteren Artikel erfährst du, wie du Rosmarin schneidest, pflegst und überwinterst.

In diesem Rezept wird frischer Rosmarin verwendet. Ersetze ihn alternativ mit getrocknetem Rosmarin oder Rosmarin-Pulver.

Neben den Zutaten brauchst du noch einige Ausstechformen in den Motiven deiner Wahl.

Rosmarin-Plätzchen: Ein winterlich-würziges Rezept

Rosmarin-Plätzchen schmecken fein aromatisch und überraschen auf jedem Keksteller.
Rosmarin-Plätzchen schmecken fein aromatisch und überraschen auf jedem Keksteller. - CC0 / Pixabay / Sabrina_Ripke_Fotografie

Zutaten

fürStück
200 g
weiche Butter
100 g
Rohrzucker
1 Stück
Bio-Ei
300 g
Mehl
50 g
gemahlene Mandeln oder Walnüsse
1 Prise(n)
Salz
1 EL
frischer Rosmarin, fein gehackt
1 Handvoll
Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Zubereitung
ca. 35 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 10 Minuten
Ruhezeit
ca. 60 Minuten
  • 1

    Schlage Butter, Zucker und Ei in einer Schüssel schaumig.

  • 2

    Gib das Mehl, die gemahlenen Mandeln oder Walnüsse, Salz und den frisch, fein gehackten Rosmarin zur Buttermischung.  Knete anschließend alles zu einem glatten Teig.

  • 3

    Forme den Teig zu einer Kugel und lass ihn mit einem Küchentuch abgedeckt für eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

  • 4

    Hole den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus.

  • 5

    Stich die Kekse mit den Ausstechformen aus dem Teig aus. Lege die Rosmarin-Plätzchen auf ein gefettetes Backblech.

  • 6

    Backe die Rosmarin-Plätzchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 10 Minuten im Ofen.

  • 7

    Verziere die Rosmarin-Plätzchen mit Puderzucker und serviere sie mit einem weihnachtlichen Heißgetränk wie etwa Weihnachtskaffee, selbstgemachtem Chai-Tee oder einem Glühwein aus selbst gemischtem Glühweingewürz.

Tipp für das Zubereiten der Plätzchen

Wenn du zweilagige Plätzchen mit Füllung backen möchtest, stich vor dem Backen aus der Hälfte der Plätzchen ein Loch mit einer kleineren Ausstechform in die Mitte. Bestreiche dann das jeweils untere Plätzchen, sobald sie nach dem Backen etwas ausgekühlt sind, mit etwas erwärmter Marmelade, Konfitüre oder Kuvertüre deiner Wahl. Lege das obere Plätzchen mit dem Loch in der Mitte darauf, während der Aufstrich noch warm und weich ist. Lass sie trocknen und erhärten, damit sie zusammenhalten.

Rosmarin: Die besondere Plätzchen-Zutat

Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut und wird gerne als Heilpflanze verwendet.
Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut und wird gerne als Heilpflanze verwendet. - CC0 / Pixabay / PublicDomainPictures

Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut. Traditionell verfeinert Rosmarin mediterrane Speisen und Gemüsegerichte. Doch auch als Heilkraut wird Rosmarin gerne eingesetzt. Die ätherischen Öle können wohltuend für Körper und Seele sein.

Wenn du Rosmarin zum Kochen und Backen verwenden möchtest, dann kannst du ihn vorher trocknen. Kräuter zu trocknen ist ganz einfach und eine gute Möglichkeit, sie für mehrere Monate haltbar zu machen. Es lohnt sich auch, Rosmarin zu trocknen, um ihn für die Heimküche immer einsatzbereit zu haben.

Probiere doch auch Rosmarin-Sirup, frischen Rosmarintee oder Rosmarinöl. Eine besondere Art, den Rosmarin zu nutzen, ist in diesen winterlichen Rosmarin-Plätzchen.

Worauf du beim Kauf der Zutaten achten solltest

Achte bei dem Kauf der Zutaten darauf, dass sie aus biologischem Anbau stammen. Bio-zertifizierte Siegel wie Demeter, Naturland oder Bioland verzichten auf chemisch-synthetische Pestizide oder andere Schadstoffe, die in den Boden abwaschen können und somit Nahrungsmittel und Grundwasser verschmutzen.

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Rezept zuletzt aktualisiert am 16.12.2025
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Autor:in
Lina Brammertz
Lina Brammertz
Lina liebt die vegane Küche. Sie ist seit über zehn Jahren Veganer:in und hat sich in zahlreichen Rezepte erprobt. Besonders am Herzen liegt ihr die regionale Bio-Küche. Lina glaubt fest daran, dass es wichtig ist, unser Essen selbst anzubauen oder zumindest zu wissen, wo und wie es hergestellt wird. In ihrem eigenen Kräutergarten kultiviert sie frisches Grün und baut zudem Gemüse an, wo immer es geht. Auf ihren Reisen hat Lina besonders die asiatische Küche in Nepal und Thailand begeistert, da es dort frisches Gemüse, ausgefallene Gewürze und saisonales Obst gibt. Zuhause backt sie außerdem ihr eigenes Sauerteigbrot und fermentiert Lebensmittel, um so auch nach der Saison die frischen Zutaten genießen zu können.
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