vegane Fischstäbchen
Utopia/ Leonie Barghorn

Vegane Fischstäbchen: Leckeres Rezept mit TofuVeganVegan

Vegane Fischstäbchen schmecken mindestens so gut wie das Original und kommen ohne Überfischung und Beifang aus. Wir zeigen dir ein Rezept für vegane Fischstäbchen aus Tofu.

Fischstäbchen sind für viele ein Klassiker aus der Kindheit. Leider spricht jedoch vieles gegen das knusprige Fastfood. Sie bestehen üblicherweise aus Seelachs, dessen Fang auch mit MSC-Siegel oft nicht nachhaltig ist. Mehr zu den Hintergründen erfährst du im Utopia-Artikel über Fischstäbchen bei Öko-Test.

Wesentlich nachhaltiger sind vegane Fischstäbchen aus Tofu – insbesondere, wenn du Bio-Tofu aus Europa verwendest. So vermeidest du lange Transportwege und Rückstände chemisch-synthetischer Pestizide. Zudem weißt du bei den selbstgemachten veganen Fischstäbchen genau, was drin ist.

Für den fischigen Geschmack der veganen Fischstäbchen sorgen Algen. Im Prinzip kannst du Algen deiner Wahl verwenden, beispielsweise Wakame- oder Nori-Algen. Nori-Blätter kannst du einfach kleingeschnitten in die Marinade für den Tofu geben. Andere Algen musst du gegebenenfalls vorher einweichen – halte dich dabei an die Packungshinweise. Wenn du keine Algen magst, kannst du sie auch weglassen. Die veganen Fischstäbchen schmecken dann zwar nicht mehr fischig, aber immer noch sehr lecker. 

Hinweis: Wenn du an einer Schilddrüsen-Erkrankung leidest, solltest du auf Algen besser verzichten, da sie teilweise sehr viel Jod enthalten.

Die veganen Fischstäbchen schmecken besonders gut mit selbstgemachter veganer Remoulade, veganer Aioli oder einfach etwas Zitronensaft. Du kannst sie als Füllung für ein veganes Fischbrötchen verwenden oder zu Pellkartoffeln, Erbsengemüse oder einem Salat servieren.

Vegane Fischstäbchen aus Tofu: Das Rezept

Vegane Fischstäbchen passen gut zu Erbsengemüse.
Vegane Fischstäbchen passen gut zu Erbsengemüse. - Utopia / Leonie Barghorn

Zutaten

fürPortion(en)
200 g
Naturtofu
1
Noriblatt (oder andere Algen nach Geschmack)
2 EL
Sojasoße
1 EL
Zitronensaft
125 ml
heißes Wasser
3 EL
Mehl
1 EL
Hefeflocken
1 TL
Paprikapulver
Salz und Pfeffer
100 ml
Pflanzendrink
100 g
Paniermehl
4 EL
Bratöl oder vegane Butter
2
Zitronenschnitze zum Servieren

Zubereitung

Zubereitung
ca. 30 Minuten
Ruhezeit
ca. 120 Minuten
  • 1

    Schneide den Tofu in fischstäbchenförmige Scheiben von etwa einem halben bis einem Zentimeter Dicke.

  • 2

    Schneide das Noriblatt in feine Streifen.

  • 3

    Mische Sojasoße, Zitronensaft, heißes Wasser und Noristreifen in einem tiefen Teller oder einer kleinen Auflaufform.

  • 4

    Lege die Tofuscheiben hinein und mariniere sie für mindestens zwei Stunden. Wende sie dabei hin und wieder.

  • 5

    Bereite die Panierstraße vor. Mische für die erste Station Mehl, Hefeflocken und Paprikapulver und würze die Mischung mit Salz und Pfeffer. Verteile sie auf einem Teller.

  • 6

    Gieße den Pflanzendrink in einen tiefen Teller.

  • 7

    Verteile das Paniermehl auf zwei weiteren Tellern.

  • - Utopia / Leonie Barghorn
    8

    Wende die Tofustreifen nacheinander in der Mehlmischung, dem Pflanzendrink und dem Paniermehl.

    Tipp: Für eine dicke und stabile Panade kannst du die Panierstraße zweimal durchlaufen.

  • 9

    Erhitze in einer großen Pfanne Öl oder vegane Butter.

  • 10

    Brate die veganen Fischstäbchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun.

  • 11

    Verteile die fertigen veganen Fischstäbchen auf zwei Teller und lege je einen Zitronenschnitz zum Beträufeln dazu.

Rezept bewerten
Rezept zuletzt aktualisiert am 16.03.2021
** mit ** markierte oder rot unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.
Themen dieses Rezepts
Autor
Leonie Barghorn
Leonie Barghorn
Leonie Barghorn beendet im Sommer 2021 ihr Masterstudium in Physik und beginnt danach eine Promotion in der Ostseeforschung. Sie schreibt seit 2018 als freiberufliche Autorin für Utopia, vor allem zu den Themen Klimaforschung, Energiewende und Kulinarik. In ihrer Freizeit macht Leonie gerne Musik und engagiert sich bei Slow Food.
Das könnte dich auch interessieren