vegane kartoffelknödel
CC0 / Pixabay / RitaE

Vegane Kartoffelknödel: Ein Rezept ohne EiVeganVegan

Vegane Kartoffelknödel kommen ohne Milch und Ei aus, schmecken aber genauso gut wie die traditionelle Variante. Wir stellen dir ein einfaches Grundrezept vor.

Die meisten herkömmlichen Rezepte für Kartoffelknödel enthalten tierische Produkte wie Milch und Ei. Nötig ist das nicht unbedingt: Auf das Ei als Bindemittel lässt sich leicht verzichten, da Kartoffelteig durch den hohen Stärkeanteil ohnehin gut bindet. Und zu viel Milch oder andere Flüssigkeit kann sogar dazu führen, dass die Knödel später beim Kochen auseinandergehen. Es ist also nicht schwierig, vegane Kartoffelknödel ohne Milch und Ei zuzubereiten. Alles, was du dazu brauchst, sind vier Zutaten.

Achte beim Einkauf für deine veganen Kartoffelknödel möglichst auf Bio-Qualität. Produkte mit einem Bio-Siegel von Demeter, Bioland oder Naturland unterliegen besonders strengen Richtlinien und sind zum Beispiel nicht mit chemisch-synthetischen Pestiziden behandelt. Auch sonst setzt die ökologische Landwirtschaft auf einen nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen.

Alle Zutaten für vegane Kartoffelknödel bekommst du außerdem problemlos aus regionaler Herstellung. Indem du regionale und saisonale Produkte bevorzugst, sparst du lange Transportwege ein und verringerst deinen ökologischen Fußabdruck. Heimische Kartoffeln bekommst du in Deutschland ganzjährig. Die Saisonzeiten vieler anderer Obst- und Gemüsesorten kannst du im Utopia-Saisonkalender nachschlagen. 

Vegane Kartoffelknödel: Grundrezept ohne Ei

Vegane Kartoffelknödel kommen mit nur vier Grundzutaten aus.
Vegane Kartoffelknödel kommen mit nur vier Grundzutaten aus. - CC0 / Pixabay / RitaE

Zutaten

fürPortion(en)
700 g
mehligkochende Kartoffeln
75 g
Kartoffelstärke
25 g
vegane Margarine
1 TL
Salz

Zubereitung

Zubereitung
ca. 15 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 45 Minuten
Ruhezeit
ca. 60 Minuten
  • 1

    Bringe reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen und gib die Kartoffeln samt Schale hinein. Lass sie 20 bis 25 Minuten garen.

  • 2

    Schäle die Kartoffeln. Am leichtesten löst sich die Schale, wenn sie noch warm sind.

  • 3

    Drücke die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel. Füge die Kartoffelstärke, die vegane Margarine und das Salz hinzu. Verknete dann alle Zutaten gut miteinander.

  • 4

    Stelle den fertigen Kartoffelteig in den Kühlschrank und lass ihn mindestens eine Stunde ruhen.

  • 5

    Nimm den Teig nach Ende der Ruhezeit aus dem Kühlschrank. Feuchte dir die Hände gut an und forme golfballgroße Knödel aus dem Teig.

  • 6

    Wenn der Teig aufgebraucht ist, erhitze reichlich Salzwasser in einem großen Topf. Drehe den Herd anschließend auf die kleinste Hitzestufe herunter und gib die Kartoffelknödel vorsichtig ins siedende (nicht kochende!) Wasser. Bei zu hoher Hitze können sie leicht zerfallen.

  • 7

    Lass die veganen Kartoffelknödel im siedenden Wasser etwa 15 bis 20 Minuten ziehen. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, kannst du sie abschöpfen. 

Vegane Kartoffelknödel: Serviertipps

Vegane Kartoffelknödel kannst du als einfache Hauptmahlzeit servieren, zum Beispiel mit einer Gemüsebeilage und veganer Bratensoße oder Meerrettichsoße. Sie schmecken aber auch mit zerlassener Magarine und etwas frischer Petersilie. Wenn du es süß magst, kannst du die Klöße mit zerlassener Margarine und Zimtzucker zubereiten. 

Kartoffelknödel machen sich außerdem sehr gut als Beilage zu verschiedenen festlichen Gerichten. Eine kleine Auswahl findest du hier:

Weiterlesen auf Utopia.de:

Rezept bewerten
Rezept zuletzt aktualisiert am 12.11.2022
** mit ** markierte oder rot unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.
Autor
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet seit 2016 als Lektor, Übersetzer und freier Autor. Für Utopia schreibt er seit 2019, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Garten.