lupinenschrot
CC0 / Pixabay / RitaE

Lupinenschrot: Bolognese-Rezept und wie du den Schrot verwendest

VeganVegan
Lupinenschrot kannst du gut als vegane Alternative zu Hackfleisch verwenden. Wir stellen dir ein Rezept vor und zeigen dir, wie du mit Lupinenschrot kochen kannst.

Die Lupine gehört zu den Hülsenfrüchten und ihre geschälten und mit einer Walze zerkleinerten Samen erhältst du als Lupinenschrot. Es schmeckt leicht nussig und ganz leicht süßlich, hat jedoch generell keinen starken Eigengeschmack und ist dementsprechend vielseitig einsetzbar. Ein großer ökologischer Vorteil von Lupinen ist, dass sie in Deutschland wachsen.

Lupinenschrot stellt eine leckere vegane Alternative zu Fleisch dar. Besonders für Gerichte wie Bolognese kannst du sehr gut Lupinenschrot nutzen, weil es beim Kochen körnig und relativ fest bleibt.

Kaufe Lupinenschrot aus regionalem Anbau und am besten in Bio-Qualität. Im biologischem Anbau werden unter anderem keine chemisch-synthetische Pestizide oder Kunstdünger verwendet. Besonders strikte ökologische Auflagen haben die Siegel von Demeter, Bioland und Naturland.

Rezept: Bologne aus Lupinenschrot

Zutaten

fürPortion(en)
1
Zucchini
1
Zwiebel
1 Zehe(n)
Knoblauch
1 EL
Olivenöl
1 EL
Tomatenmark
200 ml
Gemüsebrühe
1
Dose gewürfelte Tomaten
100 g
Lupinenschrot
0.5 TL
Zucker
Salz, Pfeffer
1 TL
italienische Kräuter, z.B. Oregano oder Rosmarin
200 g
Tagliatelle oder Spaghetti

Zubereitung

Zubereitung
ca. 20 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 25 Minuten
  • 1

    Wasche die Zucchini und schneide die Enden ab. Schneide sie anschließend in kleine Würfel.

  • 2

    Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein.

  • 3

    Brate in einem Topf die Zucchini, die Zwiebel und den Knoblauch in dem Olivenöl an. Gib das Tomatenmark dazu und brate es kurz mit.

  • 4

    Lösche Alles mit der Gemüsebrühe und den Tomaten aus der Dose ab.

  • 5

    Gib das Lupinenschrot, Zucker, Salz und Pfeffer und die Kräuter hinzu und lasse Alles bei geschlossenem Deckel zehn Minuten lang köcheln.

  • 6

    Schalte den Herd aus und lasse den Topf noch zehn Minuten bei geschlossenem Deckel auf dem Herd stehen, damit das Lupinenschrot quellen kann. Koche inzwischen die Pasta in einem weiteren Topf in Salzwasser.

  • 7

    Verteile die Tagliatelle auf Tellern und gib die Bolognese-Sauce darauf.

Das kannst du noch aus Lupinenschrot machen

Das Rezept für die Bolognese mit Lupinenschrot kannst du auch für eine vegane Lasagne verwenden.
Das Rezept für die Bolognese mit Lupinenschrot kannst du auch für eine vegane Lasagne verwenden. - CC0 / Pixabay / Hansuan_Fabregas

Die grundlegende Zubereitung von Lupinenschrot ist sehr einfach:

  • Für eine Portion kochst du einfach 75 Gramm Lupinenschrot mit 125 Millilitern Gemüsebrühe für fünf bis zehn Minuten und lässt es danach noch zehn Minuten quellen.
  • Wichtig ist, dass du dabei den Topf mit einem Deckel verschließt, sodass nicht zu viel Dampf entweicht.
  • Am Ende sollte das Lupinenschrot das gesamte Wasser aufgesogen haben.

Nun kannst du den Fleischersatz nach Belieben würzen und beispielsweise für Gemüsepfannen, Aufläufe oder Burger-Patties verwenden.

Das Rezept für die Bolognese mit Lupinenschrot kannst du übrigens nicht nur als Pastasauce, sondern auch als Füllung für eine leckere vegane Lasagne verwenden.

Du kannst auch ein veganes Chili sin Carne mit Lupinenschrot kochen. Ersetzte dafür die Zucchini im Rezept durch eine Karotte und gib noch je ein Glas Kidneybohnen und Mais dazu. Zum Würzen kannst du die Kräuter mit Paprikapulver und einer Prise Chili ersetzen.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Rezept bewerten
Rezept zuletzt aktualisiert am 26.02.2023
** mit ** markierte oder rot unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.
Autor
Eva Seipel
Eva Seipel
Eva Seipel beschäftigt sich in ihrem Masterstudium damit, wie Wirtschaft nachhaltig gestaltet werden kann. Davor hat sie einen Bachelor in Informatik an der Universität Heidelberg abgeschlossen und ein freiwilliges ökologisches Jahr bei der Bingenheimer Saatgut AG absolviert. Auch privat gärtnert sie sehr gerne und baut eigenes Obst und Gemüse an. Seit November 2021 schreibt sie als freie Autorin für Utopia. Sehr gerne schreibt sie Rezepte, da Kochen und Backen ihr liebstes Hobby ist. Mit einer seit über 10 Jahren vegetarischen Ernährung hat sie schon vieles getestet und ein gutes Gespür für eine leckere Zubereitung entwickelt.
Das könnte dich auch interessieren