Kürbiskern-Pesto
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Kürbiskernpesto: Ein Rezept mit Petersilie

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Kürbiskernpesto ist die regionale Alternative zu klassischem Pesto aus Pinienkernen. Das Kürbiskernpesto mit Petersilie und Zitrone schmeckt zu vielen Speisen und ist leicht gemacht.

Wenn du anstelle eines klassischen Pestos mit Basilikum und Pinienkernen etwas anderes ausprobieren möchtest, dann ist dieses Rezept für Kürbiskernpesto mit Petersilie das Richtige für dich. 

Kürbiskerne sollten aus mehreren Gründen öfters im Pesto landen. Sie beinhalten nicht nur das für eine vegane oder vegetarische Ernährung wichtige pflanzliche Eiweiß, sondern auch andere wertvolle Nährstoffe wie 

Neben Kürbiskernen und Petersilie kommen noch Knoblauch, Kürbiskern- und Olivenöl sowie Zitrone für eine frische Note in das Kürbiskernpesto. Das Rezept ist zudem rein pflanzlich, da anstelle von Käse optional Hefeflocken für Würzigkeit sorgen. 

Veganes Kürbiskernpesto mit Petersilie: Das Rezept

Zutaten

fürPortion(en)
100 g
Kürbiskerne
25 g
Petersilie
1 TL
Zitronensaft
0.5 TL
Zitronenabrieb
2 Zehe(n)
Knoblauch
2 EL
Hefeflocken (optional)
Salz und Pfeffer
60 ml
Kürbiskernöl
50 ml
Olivenöl

Zubereitung

Zubereitung
ca. 10 Minuten
  • 1

    Röste die Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze, bis sie duften. Das dauert wenige Minuten. Wende sie ab und zu, damit sie nicht anbrennen. 

  • 2

    Während die Kürbiskerne auskühlen, kannst du die Petersilie waschen. Wasche auch die Zitrone und reibe die Schale ab. Presse den Saft der Zitrone aus. Schäle die Knoblauchzehen.

  • 3

    Püriere die Kürbiskerne und Petersilie in einem Mixer, bis eine homogene Masse entstanden ist. Gib Zitronensaft und Zitronenabrieb, die Knoblauchzehen und Hefeflocken sowie Salz und Pfeffer hinzu und püriere weiter. Mixe anschließend das Oliven- und Kürbiskernöl unter. 

  • 4

    Serviere das Kürbiskernpesto entweder sofort oder fülle es in ein sauberes, verschließbares Glas und gieße etwas zusätzliches Öl darüber. So kannst du es für bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Alternativ kannst du das Pesto einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Variationen und Tipps für ein nachhaltiges Kürbiskernpesto

Kürbiskerne sind regionale "Superfoods".
Kürbiskerne sind regionale "Superfoods". - CC0 / Pixabay / siobhandolezal
  • Wir empfehlen, möglichst Zutaten aus Bio-Anbau für das Kürbiskernpesto zu verwenden. Dadurch unterstützt du eine Landwirtschaft, die auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet und so umweltverträglicher ist. 
  • Während die meisten günstigen Pinienkerne aus China, Korea oder Afghanistan kommen und daher lange Transportwege zurücklegen müssen, bekommst du Kürbiskerne problemlos aus Deutschland. Ihre CO2-Bilanz fällt also deutlicher positiver aus als bei Importware.
  • Kürbiszeit ist im Herbst, vor allem in den Monaten September und Oktober. Wirf die Kürbiskerne nicht weg, sondern mache sie haltbar: Kürbiskerne rösten – einfach und lecker. Danach kannst du sie beispielsweise im Kürbiskernpesto verwerten.
  • Auch Petersilie ist ein heimisches Kraut und von Mai bis November als frische Ware erhältlich. 

Kürbiskernpesto schmeckt übrigens nicht nur ganz klassisch als Pasta-Sauce, sondern auch

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Rezept zuletzt aktualisiert am 24.10.2021
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Autor
Annika Reketat
Annika Reketat
Annika Reketat schreibt seit ihrem Masterstudium der National und Transnational Studies freiberuflich für Utopia.de. Nachhaltigkeit beschäftigt sie in allen Lebensbereichen.
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