Pizzataschen
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Pizzataschen: Rezept mit veganer FüllungVeganVegan

Pizzataschen eignen sich gut als Fingerfood und du kannst sie mit vielen verschiedenen Zutaten füllen. Wir zeigen dir ein paar Vorschläge für vegane Kombinationen.

Die klassische Pizza kannst du auch zusammengeklappt in Form einer Teigtasche zubereiten. Auf Italienisch heißt dieses Gericht dann Calzone. Im kleineren Format lassen sie sich als Pizzataschen bezeichnen, diese sind ideal als Fingefood oder Snack zwischendurch. Sie ähneln den Panzerotti, nur dass diese frittiert und die Pizzataschen im Ofen gebacken werden.

Als Füllung für Pizzataschen eignet sich eigentlich alles, was du gerne isst und auch auf eine Pizza legen würdest. Es ist nur wichtig, dass du für die Füllung der Pizzataschen alles klein schneidest. Sonst lässt sich die Pizzatasche schwerer verschließen und die Füllung wird eventuell nicht schnell genug gar.

Den Teig kannst du entweder fertig kaufen oder selbst zubereiten. Wenn du Pizzateig selber machen möchtest, bereite ihn am besten schon am Vorabend vor, damit er über Nacht gehen kann. Notfalls reichen aber auch ein paar Stunden.

Achte beim Einkauf der Zutaten für die Pizzataschen möglichst auf Bio-Qualität. Durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft, die auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet und dadurch die Umwelt und deine Gesundheit schont. Am besten greifst du zu Produkten mit einem starken Bio-Siegel, etwa von Demeter, Bioland oder Naturland. Diese Siegel schreiben strengere Richtlinien als das EU-Bio-Siegel vor.

Vegane Pizzataschen

Achte darauf, dass die Pizzataschen gut verschlossen sind.
Achte darauf, dass die Pizzataschen gut verschlossen sind. - CC0 / Pixabay / planet_fox

Zutaten

fürStück
1
kleine Zwiebel
1
Tomate
2
Champignons
1
kleine Dose Mais
1 Packung(en)
Pizzateig
1 EL
Toamtenmark
Salz, Pfeffer
etwas Oregano und Basilikum, gehackt, frisch oder getrocknet
50 g
veganer geriebener Käse

Zubereitung

Zubereitung
ca. 40 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 20 Minuten
  • 1

    Schäle die Zwiebel, putze die Champignons und wasche die Tomate.

  • 2

    Viertle die Zwiebel und die Champignons und schneide sie in kleine Scheiben. Schneide die Tomate in Würfel.

  • 3

    Mische in einer Schale das Tomatenmark mit etwas Wasser, sodass eine dickflüssige Soße entsteht. Würze sie mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Oregano.

  • 4

    Teile den Pizzateig in sechs gleich große Portionen. Rolle sie nacheinander dünn aus und bestreiche sie mit der Tomatensoße. Lasse den Rand dabei unbedingt frei.

  • 5

    Belege die ausgerollten Teigstücke auf einer Hälfte mit allen anderen Zutaten. Die Reihenfolge ist dabei nicht wichtig, weil du die Taschen ja zusammenklappst. Du kannst sie dicker belegen als eine Pizza – pass aber auf, dass du noch die zweite Teighälfte darüberklappen kannst.

  • 6

    Klappe bei jeder Pizzatasche die nur mit Tomatensoße bestrichene Teighälfte über die Füllung und drücke die Teigränder gut zusammen. Du kannst sie mit ein bisschen Wasser befeuchten, falls sie nicht gut zusammenhalten.

  • 7

    Lege die Pizzataschen vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier und backe sie bei 200 Grad Celsius Umluft etwa 20 Minuten.

Weitere Ideen für vegane Füllungen

Dieses Rezept ist nur eine Idee, wie du Pizzataschen vegan füllen kannst. Hier sind ein paar weitere Vorschläge:

  • Du kannst etwas geräucherten Tofu in kleine Würfel schneiden und statt des veganen Käses verwenden.
  • Den Mais kannst du problemlos durch Kidney-Bohnen ersetzen.
  • Wenn du Oliven magst, kannst du die Füllung darum ergänzen.
  • Statt der Champignons und der Tomaten eignet sich auch anderes Gemüse gut. Beispielsweise kannst du in Würfel geschnittene Paprika und Zucchini oder gehackten Spinat verwenden. Achte dabei am besten darauf, was gerade Saison hat.
  • Statt des Tomatenmarks kannst du den Teig mit Pesto bestreichen. Die Pestosorte kannst du frei wählen. Probiere doch mal Brokkoli-Pesto.
  • Du kannst auch aus dem Belag einer Pizza Bianca die Füllung deiner Pizzataschen machen.

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Rezept zuletzt aktualisiert am 17.09.2022
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Themen dieses Rezepts
Autor
Eva Seipel
Eva Seipel schreibt freiberuflich Artikel auf Utopia.de.
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