Schwäbischer Kartoffelsalat
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Schwäbischer Kartoffelsalat: Einfaches Rezept

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Schwäbischer Kartoffelsalat wird traditionell mit Essig und Öl zubereitet und schmeckt herzhaft und würzig. Wir zeigen dir, wie du den leckeren Klassiker selber machst.

Schwäbischer Kartoffelsalat kommt ohne Mayonnaise aus und schmeckt durch die Brühe besonders würzig. Wenn du bei der Zubereitung Gemüsebrühe statt Rinderbrühe verwendest, ist er zudem von Haus aus vegan. Der Salat schmeckt warm und kalt und ist eine leckere Grillbeilage.

Der schwäbische Klassiker ist der bayrischen Variante grundsätzlich sehr ähnlich. Während im bayrischen Kartoffelsalat häufig Gurken, saure Gurken oder Speck zu finden sind, zeichnet sich der schwäbische Kartoffelsalat aber durch seine Einfachheit aus. Vor allem muss er „schlotzig“ sein – das heißt, der Salat wird mit viel Brühe übergossen und darf nicht zu trocken schmecken. Wichtig ist außerdem, dass du die Kartoffeln so dünn wie möglich hobelst oder schneidest. Wir zeigen dir ein traditionelles Rezept für den veganen Klassiker.

Tipp: Verwende für schwäbischen Kartoffelsalat festkochende Kartoffeln, da er sonst matschig wird.

Schwäbischer Kartoffelsalat: Das Rezept

Wichtig ist, dass du für den schwäbischen Kartoffelsalat festkochende Kartoffeln verwendest.
Wichtig ist, dass du für den schwäbischen Kartoffelsalat festkochende Kartoffeln verwendest. - CC0 / Pixabay / eKokki

Achte darauf, die Zutaten für den Kartoffelsalat möglichst in Bio-Qualität und regional zu kaufen. So unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft und umgehst chemisch-synthetische Pestizide. Empfehlenswerte Bio-Siegel sind beispielsweise die von Demeter, Naturland und Bioland. Kartoffeln haben in Deutschland von Ende Mai bis Oktober Saison. Außerhalb der Saison solltest du darauf achten, dass die Kartoffeln aus regionaler Lagerung stammen. Wenn du einen Keller hast, kannst Kartoffeln übrigens auch ganz einfach selber lagern.

Zutaten

fürPortion(en)
1 kg
Kartoffeln (festkochend)
300 ml
starke Gemüsebrühe
2
Zwiebeln
1.5 EL
Senf (mittelscharf)
5 EL
Apfel- oder Weißweinessig
4 EL
Raps- oder Sonnenblumenöl
1.5 TL
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Zubereitung
ca. 30 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 25 Minuten
  • 1

    Wasche die Kartoffeln und koche sie in reichlich Wasser gar. Je nach Größe dauert das rund 25 bis 30 Minuten.

  • 2

    Gieße das Wasser ab und lasse die Kartoffeln kurz ausdampfen. Die Kartoffeln sollten bei der Weiterverarbeitung aber noch sehr warm sein, da sie das Dressing so besser aufnehmen.

  • 3

    Schneide die Zwiebeln in feine Würfel.

  • 4

    Schäle die (noch möglichst heißen) Kartoffeln und hoble oder schneide sie in dünne Scheiben – je dünner, desto besser.

  • 5

    Gib Dressing und Zwiebeln zu den Kartoffeln, mische alles vorsichtig und schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Je nach Kartoffelsorte brauchst du eventuell etwas mehr Brühe. Der Salat sollte auf keinen Fall trocken sein.

  • 6

    Optional kannst du dünn gehobelte Gurkenscheiben und frischen Schnittlauch oder Petersilie hinzufügen. Den Kartoffelsalat kannst du warm oder kalt servieren.

Schwäbischer Kartoffelsalat: Tipps für die Zubereitung

Einen Karottenkuchen kannst du nachmittags als Snack oder als Oster-Dessert servieren.
Einen Karottenkuchen kannst du nachmittags als Snack oder als Oster-Dessert servieren. - CC0 / Pixabay / congerdesign

Die Zutaten für den schwäbischen Kartoffelsalat sind überschaubar. Nach Belieben kannst du den Salat durch weitere Zutaten ergänzen. Hier findest du Tipps und Ideen für die Zubereitung:

  • Frische Kräuter: Besonders viel Geschmack liefern frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie.
  • Gurke und Tomate: Durch fein geschnittene Gurken, Essiggurken oder Tomaten erhält der Salat etwas mehr Biss.
  • Gurkenwasser zum Würzen: Für ein besonders würziges Aroma kannst du zum Dressing zusätzlich ein paar Esslöffel Gurkenwasser hinzugeben.
  • Haltbarkeit: Den Salat solltest du zügig verzehren, da er durch die frischen Zwiebeln nicht sehr lange haltbar ist. Möchtest du ihn länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahren, solltest du die Zwiebeln weglassen oder immer frisch hinzufügen. So hält er sich gekühlt bis zu drei Tage. Übrigens: Kartoffelsalat solltest du nicht einfrieren.

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Rezept zuletzt aktualisiert am 15.07.2022
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Autor
Sarah Gairing
Sarah Gairing
Sarah Gairing schreibt freiberuflich Artikel auf Utopia.de.