

Spekulatius-Pralinen aus Keksresten: Bestes Resteverwertungs-Rezept
Das Angebot von Keksen und Plätzchen ist zur Advents- und Weihnachtszeit besonders reichhaltig: Zu den beliebten Klassikern zählen beispielsweise Zimtsterne, Lebkuchen und Spekulatius. Nach den Feiertagen bleiben aber häufig noch Reste übrig. Besonders, wenn das Weihnachtsgebäck nicht richtig gelagert wird, kann es schnell an Geschmack verlieren oder weich und zäh werden. Ist das passiert, landet es häufig im Müll.
Das muss aber nicht sein, denn auch wenn deine restlichen Weihnachtsplätzchen nicht mehr schmecken wie frisch aus dem Ofen, kannst du sie noch zu verschiedenen Leckereien weiterverarbeiten. Mit den Spekulatius-Pralinen in diesem Artikel zeigen wir dir ein besonders einfaches Rezept zur Resteverwertung. Du kannst dafür auch Spekulatius verwenden, der schon etwas weicher ist.
Übrigens: Auch andere Weihnachtsplätzchen eignen sich gut als Grundlage für die Pralinen, zum Beispiel Spritzgebäck oder Pfefferkuchen. Du kannst auch verschiedene Sorten mischen, wenn du möchtest.
Spekulatius-Pralinen: Einfaches Rezept

Zutaten
Zubereitung
- 1
Gib die alten Plätzchen zunächst in den Mixer und zerkleinere sie zu feinen Krümeln. (Wenn du keinen Mixer hast, kannst du sie auch in einen Beutel füllen und mit dem Nudelholz zerkleinern.)
- 2
Fülle die Spekulatiuskrümel in eine Schüssel und gibt das Mandelmus und optional eine Prise Zimt hinzu. Bei Gewürzspekulatius kannst du auf den Zimt auch verzichten.
- 3
Vermenge die Zutaten in der Schüssel zu einer gleichmäßigen Masse. Verwende dafür zunächst einen Löffel und knete mit den Händen weiter, sobald die Masse fester geworden ist.
- 4
Forme aus der Pralinenmasse kleine Kugeln. Die Zutatenmengen reichen für ungefähr zwanzig Spekulatius-Pralinen.
- 5
Lege die Spekulatius-Pralinen auf ein Blech oder einen großen Teller und stelle sie für 30 Minuten in den Kühlschrank
- 6
Nach der Ruhezeit kannst du die Spekulatius-Pralinen mit einer Schokoglasur versehen. Schmilz dazu die Schokolade deiner Wahl in einem Wasserbad.
- 7
Lege die Pralinen einzeln auf eine Gabel und tauche sie in die flüssige Schokolade. Lass sie kurz abtropfen und lege sie dann zurück auf das Blech oder den Teller oder auf ein Gitter.
- 8
Wenn die Schokolade fest geworden ist, sind die Spekulatius-Pralinen fertig.
Spekulatius-Pralinen: Variationstipps und Aufbewahrung

Du kannst die Spekulatius-Pralinen beliebig variieren. Verwende nach Geschmack entweder helle, dunkle oder weiße Schokolade. Statt Mandelmus kannst du auch andere Nussmus-Sorten deiner Wahl verwenden, zum Beispiel Erdnussmus. Wenn du vorhast, die Spekulatius-Pralinen länger aufzubewahren, solltest du sie kühl und trocken lagern. So halten sie sich drei bis vier Wochen.
Statt für die Schokoladenglasur extra Kuvertüre zu kaufen, kannst du auch alte Schokolade verwenden, die du vielleicht noch zu Hause hast. So verwertest du neben den alten Keksen gleich noch weitere Reste. Mehr Tipps, wie du übrig gebliebene Schokolade kreativ nutzen kannst, haben wir hier für dich zusammengestellt: Schokolade verwerten: Rezepte für Schoko-Osterhasen, Nikoläuse und Co.
Nachhaltige Einkaufsempfehlungen
Wir empfehlen dir, beim Kochen und Backen möglichst auf Lebensmittel in Bio-Qualität zurückzugreifen. So unterstützt du eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft und vermeidest Produkte, die mit chemisch-synthetischen Pestiziden belastet sind. Empfehlenswert sind vor allem die Bio-Siegel der Anbauverbände Demeter, Bioland und Naturland.
Beim Kauf importierter Produkte wie Schokolade solltest du außerdem Ausschau nach dem Fairtrade-Siegel halten. Es garantiert den Arbeiter:innen in den Ursprungsländern gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Wo es möglich ist, greifst du aber am besten zu regionalen Alternativen mit kurzen und klimafreundlicheren Transportwegen.
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