Pilzstrudel
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Herzhafter Pilzstrudel: So gelingt er

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Einen Pilzstrudel kannst du abwechslungsreich zubereiten, denn er schmeckt mit allen heimischen Pilzsorten. Wie du das vegetarische Herbstgericht aus dem Ofen zubereitest, zeigen wir dir in diesem Rezept.

Strudel muss nicht immer süß sein: Das Grundprinzip des Strudels lässt sich auch mit herzhaften Zutaten umsetzen. Eine besonders aromatische Variante ist der Pilzstrudel, der mit seiner Füllung aus gehackten Pilzen und Lauch deftig und herzhaft schmeckt. Für eine cremige Note sorgt in diesem Rezept eine vegane Sauce auf Basis von Mandelmus.

Wenn es schnell gehen soll, kannst du für die Ummantelung des Pilzstrudels fertigen Blätterteig verwenden und so Zeit sparen. Du kannst den Blätterteig für das Rezept aber auch selbst herstellen – das ist zwar etwas aufwendiger als bei anderen Teigsorten, aber längst nicht so kompliziert, wie manche befürchten. In einem anderen Utopia-Artikel zeigen wir dir das Grundrezept: Blätterteig selber machen: Einfaches Schritt-für-Schritt-Rezept.

Pilzstrudel mit Lauch: Veganes Herbstrezept

Die Füllung des Pilzstrudels kannst du zum Beispiel mit Champignons zubereiten.
Die Füllung des Pilzstrudels kannst du zum Beispiel mit Champignons zubereiten. - CC0 / Pixabay / congerdesign

Zutaten

fürPortion(en)
600 g
Pilze nach Wahl (z.B. Champignons, Pfifferlinge oder eine Mischung)
1
Stange Lauch
0.5 Bund
Petersilie
5
Stängel frischer Majoran
2 EL
Mandelmus
250 ml
Wasser
1 TL
Paprikapulver (edelsüß)
Salz
Pfeffer
1 EL
Speiseöl zum Braten
275 g
Blätterteig

Zubereitung

Zubereitung
ca. 25 Minuten
Koch- / Backzeit
ca. 30 Minuten
  • 1

    Bereite zunächst die Füllung für den Pilzstrudel zu: Putze die Pilze und hacke sie nach persönlicher Vorliebe grob oder fein.

  • 2

    Wasche und putze den Lauch und schneide ihn in feine Ringe.

  • 3

    Wasche die Petersilie und den Majoran unter fließendem Wasser und schüttle die Kräuter trocken. Zupfe die Blätter ab und hacke sie fein.

  • 4

    Gib das Mandelmus zusammen mit einem Viertelliter Wasser in einen Topf und verrühre beides miteinander. Lass die Mischung aufkochen und dann bei geringer Hitze zwei bis drei Minuten köcheln, bis sie eindickt. Rühre dabei gelegentlich um.

  • 5

    Schmecke die Mandelsauce mit Paprika, Pfeffer und Salz ab und stelle sie beiseite.

  • 6

    Erhitze das Öl in einer Pfanne und gib die gehackten Pilze hinein. Brate sie bei starker Hitze zwei bis drei Minuten kräftig an. Reduziere dann die Hitze und füge den Lauch und die gehackten Kräuter hinzu. Brate sie weitere zwei Minuten mit.

  • 7

    Lege ein Backblech mit Backpapier (oder einem wiederverwendbaren Backpapier-Ersatz) aus.

  • 8

    Bemehle deine Arbeitsfläche gegebenenfalls leicht und lege den Blätterteig darauf rechteckig aus.

  • 9

    Verteile die Pilzfüllung auf dem Teig und lass dabei ringsum einen Rand von etwa einem Zentimeter Länge frei. Übergieße die Pilzfüllung mit der Mandelsauce.

  • 10

    Rolle den Pilzstrudel von der längeren Seite des Rechtecks aus ein. Drücke die Teigränder am Strudel fest, damit er nicht aufgeht. Besonders gut halten sie, wenn du sie vor dem Andrücken mit etwas kaltem Wasser bestreichst.

  • 11

    Lege den zusammengerollten Pilzstrudel vorsichtig auf das Backblech und backe ihn bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten, bis der Blätterteig knusprig und goldbraun ist.

Pilzstrudel: Tipps und Hinweise

Bei der Wahl der Pilze für deinen Pilzstrudel kannst du dich an deinen eigenen Vorlieben orientieren: Es eignen sich von Champignons über Pfifferlinge bis hin zu Stein- oder Austernpilzen im Grunde alle Sorten. Besonders interessant wird der Strudel geschmacklich, wenn du verschiedene Pilzsorten für die Füllung kombinierst.

Die Hauptsaison für die meisten heimischen Pilzsorten fällt in den Herbst. Dann kannst du auch selbst Pilze sammeln. Bei manchen Sorten ist das der einzige Weg, an regionale Ware zu kommen, denn Steinpilze und Pfifferlinge aus Deutschland dürfen nicht kommerziell gehandelt werden und sind deshalb nicht in Supermärkten oder auf den Wochenmarkt erhältlich. Champignons dagegen sind keine Wild-, sondern Zuchtpilze: Sie bekommst du das ganze Jahr über aus deutschem Anbau.

Neben regionaler Herkunft solltest du beim Einkaufen auch darauf achten, dass deine Zutaten Bio-Qualität haben. Du unterstützt damit die ökologische Landwirtschaft und vermeidest Rückstände chemisch-synthetischer Pestiziden belastet sind. Wir empfehlen insbesondere die Bio-Siegel der Anbauverbände Demeter, Bioland und Naturland als Zertifikate mit hohen Nachhaltigkeitsstandards.

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Rezept zuletzt aktualisiert am 11.01.2026
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Autor:in
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet seit 2016 als Lektor, Übersetzer und freier Autor. Für Utopia schreibt er seit 2019, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Garten.
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