Für eine Wurzelsuppe benötigst du, wie der Name schon vermuten lässt, unterschiedliches Wurzelgemüse. Du kannst die Gemüsesorten und ihr Mengenverhältnis dabei selbst bestimmen. Wurzelgemüse ist lange lagerfähig und dadurch eine gute Wahl für eine Suppe im Herbst oder Winter, wenn viel frisches Gemüse in deiner Region nicht mehr Saison hat.
Die Wurzelsuppe kannst du auch sehr gut auf Vorrat kochen und problemlos zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Wenn du sie länger aufheben möchtest, füllst du sie am besten noch heiß in Schraubgläser ab und verschließt diese fest. Wenn die Suppe abgekühlt ist, kannst du die Gläser in den Kühlschrank stellen. Dann hält die Wurzelsuppe mehrere Wochen und du kannst dir bei Bedarf schnell eine Portion aufwärmen. Einfrieren kannst du die Suppe auch, das verändert jedoch den Geschmack etwas.
Grundrezept für eine einfache Wurzelsuppe
Zutaten
Zubereitung
- 1
Schäle die Zwiebel und schneide sie in kleine Würfel.
- 2
Wasche und schäle das übrige Gemüse und schneide es in mittelgroße Würfel.
- 3
Erhitze das Öl in einem Topf und brate die Zwiebelwürfel darin an, bis sie glasig werden.
- 4
Gib das übrige Gemüse dazu und brate es ebenfalls kurz an. Füge die Lorbeerblätter hinzu.
- 5
Lösche alles mit der Gemüsebrühe ab und lasse die Wurzelsuppe 15 bis 20 Minuten köcheln. Das Gemüse sollte am Ende weich sein.
- 6
Entferne die Lorbeerblätter aus der Wurzelsuppe.
- 7
Gib die vegane Sahne-Alternative dazu und püriere die Wurzelsuppe sehr fein. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.
Wurzelsuppe: Einkaufstipps und Variationen
Kaufe das Wurzelgemüse und die anderen Zutaten möglichst in Bio-Qualität und aus regionalem Anbau. Durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft, die auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet und dadurch die Umwelt und deine Gesundheit schont. Am besten greifst du zu Produkten mit einem starken Bio-Siegel, etwa von Demeter, Bioland oder Naturland. Diese Siegel geben strengere Richtlinien vor als das EU-Bio-Siegel. Indem du regional einkaufst, vermeidest du zusätzlich lange Transportwege und die hohen Mengen von Treibhausgasen, die damit verbunden sind.
Du kannst das Wurzelgemüse in der Wurzelsuppe nach persönlichem Geschmack variieren. Je nachdem, wie viel du von einer Sorte verwendest, beeinflusst du den Geschmack. Mit mehr Karotten oder Pastinaken wird die Suppe süßlicher, Petersilienwurzel und Sellerie haben einen stärkeren Eigengeschmack. Wenn du magst kannst du auch noch gelbe Bete oder für eine besonders kräftige Farbe rote Bete in die Wurzelsuppe geben. Auch Steckrüben passen gut.
Toppen kannst du die Wurzelsuppe sehr gut mit Croutons – oder du servierst einfach geröstetes Brot dazu. Alternativ sind geröstete Kichererbsen ein würziges Topping. Wenn du gerne Kräuter und Schärfe magst, kannst du auch etwas Chimichurri auf die Wurzelsuppe geben.
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